Hier werden alle Beiträge zum Thema Deutschland hinterlegt. Zu unseren Klassenfahrten nach Deutschland.

Hamburg Museal

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Hamburg - Luftbild

Hamburg ist eine der beliebtesten Städte für Klassenfahrten in Deutschland. Hier gibt es so viel zu entdecken und zu erleben – Musicalbesuch, Hafenrundfahrt, Speicherstadt, Miniaturwunderwelt, Fischmarkt, Rathaus, die moderne Architektur der HafenCity und tolle Museen.

Im Spicy’s Gewürzmuseum in der Speicherstadt z.B. kann man auf ca. 350 qm in die Welt der exotischen Gewürze eintauchen. Weit über 900 Exponate aus fünf Jahrhunderten werden den Besuchern präsentiert. Anfassen, Riechen und Probieren ist hier Pflicht, ein Museum für alle Sinne also.

Ein Erlebnis der ganz besonderen Art ist das PANOPTIKUM – Deutschlands größtes und ältestes Wachsfigurenkabinett. Gegründet 1879, zeigt das Kabinett inzwischen über 120 Figuren. Hier findet sich manch Idol, Figuren von historischen Persönlichkeiten, bekannten Musikern oder aktuellen Politikern, z.B. die Beatles, Harry Potter oder ganz neu, das Wachs-Ebenbild von Dr. Vitali Klitschko. mehr


Der Dom St. Petri in Bautzen: katholisch & evangelisch zugleich

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Bautzen: das Rathaus mit dem Dom im Hintergrund

Der Dom St. Petri zu Bautzen ist eine der ältesten und größten Simultankirchen Deutschlands. Als Simultankirche wurde der Dom nachweislich seit 1524 genutzt: die Sakristei und Orgelempore waren evangelisch – der Chor und die erste Empore unter katholischer Führung.

Insgesamt gibt es noch 64 andere solcher simultan genutzter Kirchen in Deutschland. Die meisten stehen in Rheinland-Pfalz (29), dicht gefolgt von Bayern (19). Baden-Württemberg und Niedersachsen können jeweils vier Simultankirchen vorweisen. In Nordrhein-Westfalen gibt es drei, in Hessen und in Sachsen-Anhalt jeweils zwei sowie eine im Saarland.

Baugeschichte des Domes

Bereits um das Jahr 1000 ließ Graf Eido von Rochlitz an der Stelle des heutigen Domes eine erste Pfarrkirche für die deutsche Burgbesatzung errichten. Nach 1213 folgte die Gründung des Kollegiatstiftes St. Petri und im Jahr 1221 wurden der Chor des Baus und die Petrikirche als Stadt- und Stiftskirche eingeweiht. Erst 1430 erhielt der Dom seine heutige Gestalt. 1456/63 wurde der spätgotische Hallenbau um ein südlich gelegenes Schiff erweitert. Nach dem großen Stadtbrand von 1634 wurde das Innere im barocken Stil gestaltet, 1664 wurde der Turm mit einer Barockhaube versehen. mehr


Klabautermann – der Schutzpatron der Schiffe und der Seeleute

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„Das ist der gute, unsichtbare Schutzpatron der Schiffe, der da verhütet, dass den treuen und ordentlichen Schiffern Unglück begegne, der da überall selbst nachsieht, und sowohl für die Ordnung wie für die gute Fahrt sorgt. Den Klabautermann hört man im Schiffsraume, wo er die Waren gern noch besser nachstaue, daher das Knarren der Fässer und Kisten, wenn das Meer hochgehe, daher bisweilen das Dröhnen der Balken und Bretter, oft hämmere der Klabautermann auch außen am Schiffe, und das gelte dann dem Zimmermann, der dadurch gemahnt werde, eine schadhafte Stelle ungesäumt auszubessern; am liebsten aber setze er sich auf das Bramsegel, zum Zeichen, dass guter Wind wehe oder sich nahe. Den Klabautermann sieht man nicht, auch wünsche keiner ihn zu sehen, da er sich nur dann zeige, wenn keine Rettung mehr vorhanden sei.“

Auf den Spuren des Klabautermannes - Segeln auf dem Ijsselmeer

Ein Zitat von Heinrich Heine, welches vor allem bei unseren Segel-Klassenfahrten auf dem Ijsselmeer oder der Ostsee eine Rolle spielen könnte. Im folgenden Beitrag erfahren Sie mehr darüber. mehr


Ausflugstipp: Entdecken Sie die Insel Hiddensee

 

Insel Hiddensee - Luftbild

Wer kennt sie nicht, die ruhige, beschauliche und auch von vielen Persönlichkeiten geschätzte und geliebte Insel Hiddensee?
Diese einmalig schöne Insel möchten wir Ihnen heute etwas näher bringen!
Die Insel Hiddensee liegt in der Ostsee und ist – dank ihrer Nähe – ein idealer Ausflugsort bei einer Klassenfahrt nach Rügen. Wenn Sie auf der Insel Hiddensee zu Gast sind, werden Sie erstaunt sein! Die ca. 16,8 km lange Insel ist eine auto- und stressfreie Zone, auf der es nur per Fuß, per Rad oder mit Pferd vorangeht. Keine stinkenden Abgase von Autos oder nervige Staus auf den Straßen. Von dem normalen Alltag ist man abgeschirmt, was sie zu einer der schönsten Inseln Norddeutschlands macht. Viele Gäste kommen in den Sommermonaten auf die Insel, doch auch in den kälteren Jahreszeiten ist sie eine Reise wert!

Bernsteinsucher

Egal, ob als Tagestourist oder Langzeiturlauber – am schnellsten erreichen Sie Hiddensee von der Insel Rügen aus. Durch die Sandabtragung der Ostsee müssen die markierten Strecken im Gewässer, die die erforderliche Wassertiefe für die dort verkehrenden Schiffe besitzt, öfters ausgebaggert werden, sonst würden die beiden Inseln über kurz oder lang miteinander „verschmelzen“.

Aufgrund der weißen Sandstrände und -hügel, aber auch dank der Wälder, Wiesen und Moore besitzt Hiddensee eine abwechslungsreiche Tier- und Pflanzenwelt. Die Insel ist ein großer Teil des „Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft“, durch den auch interessante Führungen durch bestimmte Teile des Nationalparkes angeboten werden. Im Nordosten und südlich von Hiddensee dienen Lebensräume für viele Würmer und Muscheln und die Inselumgebung ist einer der bedeutendsten Kranichplätze Deutschlands, weil sie sich dort sehr gut von den wirbellosen Tieren ernähren können. mehr


Riga – auf den Spuren des Barons von Münchhausen

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Hieronymus Carl Friedrich von Münchhausen aus Bodenwerder ist uns heute als der “Lügenbaron von Münchhausen” bekannt. Ob er nun auf einer Kanonenkugel reitet; sich mitsamt Pferd am eigenen Schopfe aus dem Sumpf zieht – oder unbemerkt nur auf einem halben Pferd reitet – seine Geschichten fallen vor allem durch ihre physikalische oder biologische Unmöglichkeit auf. In seinem Geburtsort Bodenwerder befindet sich das Münchhausen-Museum – doch hat Münchhausen durchaus auch anderswo seine Spuren hinterlassen.

Hieronymus war eines von 8 Kindern, wurde nach adligem Brauch aufgezogen und ging mit 13 Jahren als Page an den braunschweigischen Hof in Wolfenbüttel. Im Jahr 1737 reiste der Baron nach St. Petersburg und nahm dort am Russisch-Österreichischen Türkenkrieg (1736-1739) teil – einige seiner Lügengeschichten werden dieser Zeit während des Krieges zugeschrieben. Anschließend folgte Münchhausen seinem Regimentchef Anton Ulrich von Braunschweig-Wolfenbüttel in den Russisch-Schwedischen Krieg (1741-1743) nach Riga. Nach dem Krieg verbrachte er seine Zeit öfters auf einem Landgut im lettischen Ort Rothern (Dunte) und heiratete 1944 Jacobine von Dunten. 1750 kehrte das Ehepaar nach Deutschland, auf ein ererbtes Gut in Bodenwerder (Weserberland) zurück und vebrachte dort viele Jahre bis Jacobine 1790 starb. In Bodenwerder soll er zahlreiche Gäste empfangen und dabei seine fabelhaften Geschichten erzählt haben. Rudolph Erich Raspe veröffentlichte erfolgreich im Jahr 1785 Anekdoten und Reiseabenteuer unter Münchhausens Namen, diese wurden später auf einige Abenteuergeschichten erweitert. Der damit verbundene Ruf von Münchhausen als “Lügenbaron” machte dem Adligen bis ans Lebensende großen Kummer. Nach einer weiteren missglückten Hochzeit mit der 20-jährigen Bernhardine Brunsig von Brun starb der „Lügenbaron“ im Jahr 1797.

Zur Erinnerung an den berühmten Baron wurde neben dem eingangs erwähnten  Münchhausenmuseum in Bodenwerder im Jahr 2005 ein Museum im lettischen Dunte (nördlich von Riga) eröffnet. Genau an der gleichen Stelle befand sich im 18. Jahrhundert das Herrenhaus des Landguts Dunte, wo Münchhausen lebte. Im Museum für Geschichte und Kunst im lettischen Jelgava (ca. 44 km südwestlich von Riga) kann man eine Gedenkmedaille mit der Abbildung des Kopfes des jungen Münchhausen bestaunen.

Folgen Sie den Spuren des berühmten “Lügenbarons” Münchhausen und reisen Sie mit uns nach Riga. Eine unvergleichliche Stadt wartet mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten auf Ihren Besuch! Wenn Sie innerhalb Deutschlands auf seinen Spuren wandeln wollen, empfiehlt sich eine Klassenfahrt in den Teutoburger Wald: ein Ausflug nach Bodenwerder ist bereits im Programm enthalten.


München – Stadt der Superlative

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Die bayerische Landeshauptstadt ist eine der bedeutendsten kulturellen und wirtschaftlichen Zentren Deutschlands. Hier verbinden sich auf wunderbare Weise Tradition und Moderne, Brauchtum und Weltläufigkeit.

Traditionelles München

Zu den traditionellen Sehenswürdigkeiten gehört in erster Linie die Münchner Altstadt – weltbekannt sind natürlich das größte Volksfest der Welt, das Oktoberfest und das Hofbräuhaus. Bei beiden gibt es “das beste Bier” der Welt. Dafür ist München weltweit beliebt.

Im Völkerkundemuseum erfährt man z. B. warum das älteste Kajak der Welt heute in München zu sehen ist.

Das Fossil des ersten Vogels der Welt, der die Verbindung zwischen Dinosauriern und Vögeln darstellt – und damit Darwins Evolutionstheorie beweist, ist im Paläontologischen Museum zu entdecken. Hier beeindrucken auch ein gigantisches Mammut, Säbelzahntiger, das Skelett eines Riesenhirsches, aber auch kleinere Fossilien aus bayerischem Kalkstein – Ein wunderbarer Ausflug in die Entwicklungsgeschichte.

Das Deutsche Museum München gilt als größtes naturwissenschaftlich-technisches Museum der Welt. Rund 30.000 Exponate in 50 Themenbereichen laden Besucher aus aller Welt zum Experimentieren, Ausprobieren, Entdecken, Aufmachen, Knöpfe drehen, Hebel und Schalter bewegen – eben zum Mitmachen ein. Ein gigantisches und nicht an einem Tag zu bewältigendes außerschulisches Lernparadies.

In Europas erstem Kartoffelmuseum erfährt man seit 1996 alles über die tolle Knolle aus der man auch Bier und Kaffee, Schnaps und Brot, Wurst und Papier, Seife oder Kerzen herstellen kann. Hätten Sie‘s gewusst? mehr