Hier werden alle Beiträge zum Thema Griechenland hinterlegt. Zu unseren Klassenfahrten nach Griechenland.

Der Koloss von Rhodos

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Der Koloss war ein Geschenk der Rhodier an ihren Sonnengott Helios. Die Rhodier glaubten, dass Helios ihnen während Ihrer Kriegsführung gegen den makedonischen Feldherren Demetrios I. Poliorketes auf wundersame Weise geholfen habe: König Demetrios baute eine 30m hohe Belagerunsgmaschine mit Katapulten. Die Rhodier mussten dem Bau zusehen, ohne etwas dagegen ausrichten zu können. Nachdem sie Helios um Rat baten, riet dieser Ihnen zum Bau eines unsichtbaren Grabens vor der Stadt. In diesen Graben fiel die Belagerungsmaschine hinein und blieb wie erhofft stecken. Aufgrund ihrer Größe und des Gewichts konnte man sie nicht herausziehen.

Als Dank errichtete man zu Ehren Helios´ die Kolossfigur, welche bereits in der Antike zu den 7 Weltwundern zählte. Für die Errichtung der Kolossfigur war Chares von Lindos verantwortlich, der sie in 12 Jahren Bauzeit errichtete. Jedoch stand die Statue nicht besonders lang: bereits 227 v. Chr. stürzte die riesige Figur während eines Erdbebens ein und wurde nicht wieder errichtet. Somit hatte der Koloss von Rhodos die kürzeste Lebensdauer aller 7 Weltwunder.

Über Aussehen und Standort des Koloss existieren hauptsächlich nur Vermutungen. Bezüglich des Standortes gehen keinerlei Andeutungen aus den Quellen der Antike hervor. Das Helios-Heiligtum – das wichtigste Heiligtum im Stadtstaat Rhodos gilt jedoch als der wahrscheinlichste ehemalige Standort der Statue. Definitiv bekannt ist jedoch, dass der Koloss eine Höhe von 30 – 35m hatte und aus Bronze gegossen wurde.

Zum Glück gibt es in Griechenland noch andere – bis heute erhaltene – antike Bauten zu betrachten. So zum Beispiel die Akropolis, die Sie auf einer Studienfahrt nach Athen entdecken können.


Die Olympischen Spiele der Antike

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Der heutige Beitrag unserer Griechenland – Serie befasst sich mit den Olympischen Spielen der Antike.

Disziplinen

Unter die Disziplinen der Olympischen Spiele fallen, wie heute auch, Leicht- und Schwerathletik. Dabei wird unterschieden zwischen dem Pentathlon, eine Disziplin, die auch als „Fünfkampf“ bezeichnet wird und das Diskus- und Speerwerfen, Springen, Laufen und Ringen beinhaltet. Leicht- und schwerathletische Elemente mischen sich bei dieser Disziplin, sodass ein harmonischer Körperbau gefördert wurde. Des weiteren gab es den Faustkampf, auch Pygme genannt. Besonders begehrt vom Publikum war hierbei das Pankration- eine Mischung aus Faust- und Ringkampf. Eine brutale und manchmal mit dem Tod endende Disziplin. Die letzten Disziplinen der Olympischen Spiele waren Pferde- und Wagenrennen. Diese wurden jedoch nicht, wie all die anderen Sportarten, im Stadion ausgeführt, sondern im daneben gelegenen Hippodrom. Beim Wettreiten hatten die Reiter keine Steigbügel oder Sättel, was noch mehr Schwierigkeit verlieh. Der Pferdesport war ein Privileg der Reichen, speziell des Adels. Beim Wagenrennen bzw. Wettreiten gewannen jedoch nicht die Wagenlenker oder Reiter, sondern die Besitzer der Pferde – so geschah es häufig, das Frauen als Gewinner dieser Disziplinen das Stadion verließen. mehr


Kreta: der Mythos von Knossos

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In der Fortsetzung unserer Griechenland – Serie dreht es sich dieses Mal um den Mythos von Knossos.

Knossos ist eine der größten antiken Metropolen der Insel Kreta mit einer Palastanlage aus minoischer Zeit. Sie zählt wohl zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Insel. Bekannt geworden ist Knossos mit seinem Palast hauptsächlich durch den ihr zugrundeliegenden Mythos von König Minos. mehr


Das Orakel von Delphi

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Der Nächste Teil unserer Griechenland – Serie dreht sich um die Mythen von Delphi und seinem Orakel.

Die wohl wichtigste und bedeutendste Pilger- und Weissagungsstätte der hellenistischen Zeit war das Orakel von Delphi, welches sich am Fuße des Parnass-Gebirges in der Landschaft Phokis befindet.

Dem Mythos nach schickte Zeus zwei Adler von je einem Ende der Welt los, die sich beide in Delphi trafen, weshalb der Ort auch als Mittelpunkt der Welt galt. Die Erdmutter Gaia vereinigte sich nach dem Goldenen Zeitalter mit dem übrig gebliebenen Schlamm der Erde und gebar daraufhin die Schlange Python, unter deren Schutz sie stand. Python hatte hellseherische Fähigkeiten und lebte in Delphi. Als Gaia der Frau von Zeus, der eifersüchtigen Hera, prophezeite, dass dessen Geliebte Leto Zwillinge gebären würde, schickte Hera die Schlange Python los, um Leto zu töten. Jedoch wusste Zeus diese Tat zu verhindern. Leto gebar die Zwillinge Apollon und Artemis. Nachdem Apollon erfuhr, dass Python seine Mutter töten sollte, übte er Rache an ihr und ermordete sie bei Delphi. Das Blut der Schlange floss über die komplette Stadt und übertrug damit die hellseherischen Fähigkeiten der Python auf Delphi. Damit wurde Gaia die Kontrolle über die Stadt entrissen. mehr


Die Höhle des Zeus auf Kreta

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Der 2. Teil unserer Griechenland – Serie dreht sich um die Insel Kreta sowie den Göttervater Zeus.

Südöstlich von Heraklion auf Kreta, nahe dem Ort Psychro, befindet sich der Legende nach die Geburtshöhle vom Gottvater Zeus. Dieser wurde von den Nymphen Ide und Adrastea mit der Milch einer Ziege großgezogen, während ihn die Kureten (9 waffenstarre Dämonen) vor dem Zorn seines Vaters Kronos beschützten.

Kronos hatte aufgrund einer Prophezeihung des Orakels Angst, Zeus könne ihm einst seine Machtbefugnisse stehlen. Daher wollte er seinen eigenen Sohn verschlingen. Tatsächlich entmachtete Zeus später seinen Vater mithilfe seiner Geschwister. Bereits in jungen Jahren bestieg der Gottvater den Thron des Olymps. Sein langanhaltendes Wirken brachte nicht nur Anerkennung, sondern auch zahlreiche Kinder, die Zeus mit sterblichen Erdenbürgerinnen, sowie mit Göttinnen zeugte, hervor. Seine Brüder Hades (Gott der Unterwelt) und Poseidon (Gott der Meereswelt) herrschten gemeinsam mit ihm als Gott der Himmelswelt. mehr