Schlagwortarchiv: Deutsche Geschichte

Bautzen: ein schiefer Turm & Jahrhunderte alte Wasserkunst

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Die sächsische Kleinstadt Bautzen, welche auf eine über 1000 jährige Geschichte zurückblicken kann, hat für interessierte Gruppen allerhand zu bieten. Hier einige der Hauptgründe, warum sich eine Klassenfahrt nach Bautzen lohnt.

Der Schiefe Turm von Sachsen

Der Reichenturm

Wer in nächster Zeit keine Gelegenheit hat nach Italien zu gelangen, aber schon immer mal den schiefen Turm von Pisa sehen wollte, hat auch in Deutschland ähnliche Möglichkeiten. Mit ca. 20 bekannten schiefen Türmen in unserem Land hat man auch hier gute Karten. Direkt an der Spree führt es uns nach Bautzen – einer großen Kreisstadt in Ostsachsen – wo man den Reichenturm findet. Wegen seiner Neigung von 1,44 Metern wird er als der „schiefe Turm von Bautzen“ bezeichnet.
Dieses auf den ersten Blick synthetische Gebäude hebt sich von den anderen Gebäuden ab und wird täglich von staunenden Blicken der Leute, die den Turm nicht kennen, wahrgenommen. Wenn man erst einmal die Treppenstufen des 55,25 Meter hohen Turmes gemeistert hat, wird man mit einer wunderschönen Aussicht über die Stadt belohnt.
Der Reichenturm hat eine umfangreiche und spannende Geschichte und ist ein Muss bei einem Besuch von Bautzen. Eine lange Zeit (im 17.- und 18. Jahrhundert) sah man anstatt des Turmes nur eine Ruine. Nachdem der Reichenturm mehrfach beschädigt, zerstört und niedergebrannt wurde, begann 1715 der Wiederaufbau mit einer massiven Bauweise des oberen Teils zur Sicherheit vor einer weiteren Zerstörung. Dass die Spitze des Turmes vom Lot abweicht, liegt einerseits daran, dass es aufgrund finanzieller Probleme an Materialien für den mehrfach neuerbauten Turm fehlte, sowie am hohen Gewicht des massiven Oberteils. Dies stellte man nach einer Untersuchung im Jahre 1747 fest. mehr


Geschichte zum Anfassen – Das DDR-Museum in Berlin

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Außenansicht des DDR Museum Berlin

In der Karl-Liebknecht-Str. 1, direkt an der Spree, gegenüber dem Berliner Dom, kann man sie sehen, spüren, erleben, erfahren, entdecken, anfassen … die DDR, dem Alltag und dem Leben in einem untergegangenen Land nachspüren. Für die einen ist es Erinnerung, für den anderen neue Erfahrung, für alle – ein Erlebnis und eben Geschichte zum Anfassen im interkativen DDR-Museum bei einer Klassenfahrt nach Berlin.

Um an die spannenden Informationen, Bilder, Filme, Medien und Exponate zu gelangen, muss der Besucher selber aktiv werden – Schubladen herausziehen, Klappen und Türen öffnen, Hebel bewegen, Knöpfe drücken – ein Erlebnis für alle Sinne. All das ermöglicht in 27 Themenmodulen eine Zeitreise in die sozialistische Vergangenheit, einen umfangreichen Einblick in das reale Leben in der DDR, nicht nur eine oberflächliche Draufsicht – Bauen, Wohnen, Familie, Mode, Mauer und Grenze, Arbeit, Jugend, Bildung, Konsum, Staatssicherheit, Freizeit und Kultur, Urlaub, Armee, Partei, Umwelt, Strafvollzug, Wirtschaft, Berlin, Verkehr, Medien, Mode, Opposition … alles wird dargestellt. mehr


Bad Aachen, nie gehört…

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und doch, irgendwie bekannt. Ja richtig, gemeint ist die Stadt Aachen. Wussten Sie, dass Aachen von alters her als Kurbad über Ländergrenzen bekannt ist? Der Name der Stadt Aachen leitet sich vom Altgermanischen Ahha her und bedeutet Wasser. Bereits die Kelten, nach ihnen die Römer und ebenso Karl der Große schätzten die über 30 Thermalquellen des Gebietes, ob ihrer heilenden bzw. lindernden Wirkung bei Rheuma und anderen Krankheiten. Aachen ist als staatliches Kurbad anerkannt und könnte den Namen Bad Aachen führen. Tut es aber nicht, weil die Stadt dann in Listen oder Verzeichnissen nicht mehr an erster Stelle genannt würde.

Geschichte

Aachen kann auf eine hoch interessante und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Über 600 Jahre war Aachen Krönungsort der deutschen Könige. Zwischen 936 und 1531 bestiegen hier 31 Könige den Thron. Karl der Große begründete diese Tradition als er seinen Sohn hier krönen ließ. mehr


Herzlich willkommen in der Berliner Unterwelt!

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Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen der Bunkeranlage eingezwängt zu sein; im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.

Der Verein

Der gemeinnützige Verein Berliner Unterwelten e. V. besteht seit 1997 und hat sich zum Ziel gesetzt, die Erforschung, Dokumentation und den Erhalt der unterirdischen Anlagen in Berlin voranzutreiben. Diese werden der Öffentlichkeit im Rahmen von verschiedenen Touren zugänglich gemacht.

Ein Luftschutzbunker im U-Bahnhof Gesundbrunnen wurde in vielen Tausend ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der Mitglieder wieder hergerichtet, rekonstruiert und zum „Berliner Unterwelten-Museum“ aufgebaut.

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Wilhelm II. – auf seinen Spuren in Berlin und Potsdam

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Kaiser Wilhelm II.

Welche Spuren finden wir vom letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. in Berlin und Potsdam? Konservative Orientierungen, Militarismus, imperiale Ambitionen, die Bestrebungen, Deutschland als Weltmacht zu etablieren, das Vorgehen gegen sozialistisches Gedankengut und ein Hang zur Selbstüberschätzung kennzeichneten Auftreten und Politik Wilhelms II. Seine Großmutter Victoria, Königin des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Irland, äußerte schon früh Bedenken ob seiner Reife und Erfahrung für das Amt des Kaisers.

Berlin

Auch Kunst und Architektur wurden von Wilhelm II. und dem imperialen Machtanspruch beeinflusst. Eine Vielzahl bedeutender Bauten in Berlin und Potsdam zeigt das noch heute anschaulich. Eine Klassenfahrt nach Berlin mit einem Ausflug nach Potsdam zeigt dieses Erbe eindrucksvoll auf. So ließ Wilhelm II. zum Gedenken an seinen Vater Friedrich III. das Kaiser-Friedrich-Museum, heute Bode-Museum in der Stadt erbauen. mehr


DDR-Museen in Deutschland – eine "Zeitreise"

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In den letzten Jahren sind in im Osten Deutschlands zahlreiche DDR-Museen entstanden, z.B. in Pirna oder Radebeul bei Dresden oder in Berlin. Hier geht es nicht um Ostalgie, Nostalgie oder Kitsch: es geht darum, ein differenziertes Bild vom Leben in der ehemaligen DDR zu vermitteln. Der Alltag wird gezeigt, wie er tatsächlich war und die Museen vermitteln damit ein Stück deutscher Geschichte.

Besonders empfehlenswert, weil am besten wissenschaftlich und pädagogisch aufbereitet, ist das DDR-Museum in Berlin. Warum nicht mal, neben all den anderen Programmmöglichkeiten in Berlin, eine Klassenfahrt direkt zum Thema DDR und was damit im Zusammenhang steht durchführen. Hier finden Lehrer Möglichkeiten ohne Ende, ein ganzes Stoffgebiet aus dem Geschichtsunterricht anschaulich und interessant gemeinsam mit ihren Schülern zu erkunden.

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