Schlagwortarchiv: Deutsche Geschichte

Bad Aachen, nie gehört…

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und doch, irgendwie bekannt. Ja richtig, gemeint ist die Stadt Aachen. Wussten Sie, dass Aachen von alters her als Kurbad über Ländergrenzen bekannt ist? Der Name der Stadt Aachen leitet sich vom Altgermanischen Ahha her und bedeutet Wasser. Bereits die Kelten, nach ihnen die Römer und ebenso Karl der Große schätzten die über 30 Thermalquellen des Gebietes, ob ihrer heilenden bzw. lindernden Wirkung bei Rheuma und anderen Krankheiten. Aachen ist als staatliches Kurbad anerkannt und könnte den Namen Bad Aachen führen. Tut es aber nicht, weil die Stadt dann in Listen oder Verzeichnissen nicht mehr an erster Stelle genannt würde.

Geschichte

Aachen kann auf eine hoch interessante und wechselvolle Geschichte zurückblicken. Über 600 Jahre war Aachen Krönungsort der deutschen Könige. Zwischen 936 und 1531 bestiegen hier 31 Könige den Thron. Karl der Große begründete diese Tradition als er seinen Sohn hier krönen ließ. mehr


Herzlich willkommen in der Berliner Unterwelt!

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Hunderte von Menschen laufen täglich an einer grünen Tür im U-Bahnhof Gesundbrunnen vorbei, ohne zu ahnen, dass sich dahinter ausgedehnte authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Noch heute ist dort unten zu spüren, wie unangenehm es einst gewesen sein muss, in den engen Räumen der Bunkeranlage eingezwängt zu sein; im Hintergrund das Surren der Lüftungsanlagen und das Dröhnen der Bomber am Himmel.

Der Verein

Der gemeinnützige Verein Berliner Unterwelten e. V. besteht seit 1997 und hat sich zum Ziel gesetzt, die Erforschung, Dokumentation und den Erhalt der unterirdischen Anlagen in Berlin voranzutreiben. Diese werden der Öffentlichkeit im Rahmen von verschiedenen Touren zugänglich gemacht.

Ein Luftschutzbunker im U-Bahnhof Gesundbrunnen wurde in vielen Tausend ehrenamtlich geleisteten Arbeitsstunden der Mitglieder wieder hergerichtet, rekonstruiert und zum „Berliner Unterwelten-Museum“ aufgebaut.

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Wilhelm II. – auf seinen Spuren in Berlin und Potsdam

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Kaiser Wilhelm II.

Welche Spuren finden wir vom letzten deutschen Kaiser Wilhelm II. in Berlin und Potsdam? Konservative Orientierungen, Militarismus, imperiale Ambitionen, die Bestrebungen, Deutschland als Weltmacht zu etablieren, das Vorgehen gegen sozialistisches Gedankengut und ein Hang zur Selbstüberschätzung kennzeichneten Auftreten und Politik Wilhelms II. Seine Großmutter Victoria, Königin des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Irland, äußerte schon früh Bedenken ob seiner Reife und Erfahrung für das Amt des Kaisers.

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DDR-Museen in Deutschland – eine "Zeitreise"

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In den letzten Jahren sind in im Osten Deutschlands zahlreiche DDR-Museen entstanden, z.B. in Pirna oder Radebeul bei Dresden oder in Berlin. Hier geht es nicht um Ostalgie, Nostalgie oder Kitsch: es geht darum, ein differenziertes Bild vom Leben in der ehemaligen DDR zu vermitteln. Der Alltag wird gezeigt, wie er tatsächlich war und die Museen vermitteln damit ein Stück deutscher Geschichte.

Besonders empfehlenswert, weil am besten wissenschaftlich und pädagogisch aufbereitet, ist das DDR-Museum in Berlin. Warum nicht mal, neben all den anderen Programmmöglichkeiten in Berlin, eine Klassenfahrt direkt zum Thema DDR und was damit im Zusammenhang steht durchführen. Hier finden Lehrer Möglichkeiten ohne Ende, ein ganzes Stoffgebiet aus dem Geschichtsunterricht anschaulich und interessant gemeinsam mit ihren Schülern zu erkunden.

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Hanse an der Ostsee – Lübeck und Kiel

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Zwischen Mitte des 12. Jahrhunderts und Mitte des 17. Jahrhunderts existierten Vereinigungen niederdeutscher Kaufleute, deren Ziel die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland und die Sicherung der Meeresüberquerungen war. Die Bezeichnung für diese Gruppen war Hanse. Spätestens Mitte des 14. Jahrhunderts lässt sich eine Entwicklung von der „Kaufmannshanse“ zu einer „Städtehanse“ aufgrund der Einführung von gesamthansischen Tagfahrten (Hansetagen) nachweisen. Zu dieser Zeit schlossen sich die Hansestädte zusammen und vertraten die Interessen der niederdeutschen Kaufleute.

Weiß und rot, die Farben der Hanse, sind auch noch heute Teil der Stadtwappen vieler Hansestädte. Die wichtigste Grundlage der Verbindung von fast 300 See- und Binnenstädten war die Entwicklung des Transportwesens vor allem zur See. Das ist auch der Grund, warum die „Kogge“ zum gemeinsamen Symbol der Hanse wurde.

Eine der berühmtesten und auch ersten Hauptorte der Hansestädte war Lübeck. Meist wurden die Hansetage, an denen nur 70 von 200 zur Hanse gehörende Städten aktiv teilnahmen, im Rathaus Lübecks abgehalten. Die Stadt wurde 1143 von dem Grafen Adolf von Schauenburg auf einem von der Trave und der Wakenitz umgebenen eiförmigen Hügel gegründet. Die Wahl dieser günstigen Lage traf Adolf, da sie dadurch auf einer schwer einzunehmenden Halbinsel lag und sich in der Nähe eines schon bestehenden Handelsweges und einer Salzquelle befand. Um die zum Land zugewandte Seite zu sichern, errichtete Adolf eine Burg, wodurch die Sicherheit der Stadt gewährleistet wurde und deshalb noch mehr Kaufleute anzog. mehr


Auf den Spuren von Anne Frank – ein Rückblick zum Nationalsozialismus

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Wer kennt es nicht oder hat es nicht schon einmal gelesen – das Tagebuch der Anne Frank?

© Anne Frank Zentrum/BerlinOft fällt es schwer Geschichte mit der Gegenwart zu koppeln. Wie kann vor allem die heutige Jugend nachvollziehen was damals geschah? Faktenvermittlung ist eine Seite, aber wo bleibt dabei der pragmatische Teil, der das erlernte Wissen verständlich und nachvollziehbar macht?

Die Antwort liefert das Anne-Frank-Zentrum in Berlin mit seinen vielseitigen Bildungsangeboten, die auf spielerisch-begeisternde Art an Jugendliche zwischen 4 und 18 Jahren vermittelt werden. mehr