Fàilte! Welcome! Willkommen in Edinburgh

Geschrieben am 15. Dezember 2011 von marco
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Die Stadt Edinburgh mit ihren ca. 450.000 Einwohnern wurde genau wie Rom auf 7 Hügeln erbaut und liegt an der Mündung des Flusses Forth. Sie ist als Hauptstadt von Schottland nicht nur politisches, sondern auch kulturelles Zentrum des Landes.
Die Neustadt von Edinburgh, die ursprünglich nur 3 parallele Straßen besaß, liegt nördlich der Altstadt und wurde später nach Norden hin erweitert. Sie gilt als eines der besterhaltendsten Beispiele für georgianische Stadtarchitektur. Die gut erhaltene Altstadt hingegen besitzt bereits den Titel des Weltkulturerbes und beinhaltet unter vielen anderen Sehenswürdigkeiten Edinburghs das schon von weitem sichtbare Edinburgh Castle.

Edinburgh Castle – Verteidiger der Nation

Diese Verteidigungsanlage, die im Laufe der Jahrhunderte aufgrund von Angriffen und Belagerungen den neuen militärischen Bedürfnissen ständig angepasst werden musste, liegt auf dem 80 Meter hohen vulkanischen Hügel ‘Castle Rock’. Nach dem Votadini Volk hieß die Festung zunächst ‘Din Eidyn’. Als sie jedoch im Jahre 638 von den Angeln belagert und auch erobert wurde, änderte sich ihr Name aufgrund der Anglisierung in ‘Edinburgh’. In den späteren Jahrhunderten musste das Castle vielen Angriffen, Belagerungen und Eroberungen standhalten, bis zur letzten Belagerung, die 1745 stattfand, als die Garnison gegen Bonnie Prince Charlie standhielt.

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Auf Goethes Spuren unterwegs am Gardasee

Geschrieben am 14. Oktober 2011 von marco
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Italien, das war und ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsland. So auch für Johann Wolfgang von Goethe. Schon als Kind träumte er davon einmal Italien zu bereisen und die Stätten des Altertums zu besuchen. Erst 1786 unternahm er aber tatsächlich seine erste Italienreise. Fast zwei Jahre war er unterwegs und klinkte sich aus seinem stressigen Alltag als Minister in Weimar aus. Er fühlte sich von der Arbeit erschöpft und ausgelaugt. Heute würde man sagen er litt unter „Burnout“. Das und seine komplizierte Beziehung zu der verheirateten Frau von Stein beeinträchtigten seine Kreativität. Er wollte einfach nur noch weg. Und so glich seine erste Italienreise eher einer Flucht.

Unter dem Namen Filippo Miller reiste er über den Brenner (Damals wohl kaum mit der Kutsche sondern eher zu Fuß zu bewältigen.) an den Gardasee. Hier stieg er zunächst in dem kleinen Städtchen Torbole ab. Er genoss die wunderbare Aussicht über den See und das Gebirge. Das Felsamphitheater, die Feigen- und Olivenbäume sowie das „nachlässige Schlaraffenleben“ der hier lebenden Menschen beeindruckten ihn, wie er in seinem Reisetagebuch „Italienische Reise“ festhielt.

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Der Koloss von Rhodos

Geschrieben am 11. März 2011 von Kathleen
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Der Koloss war ein Geschenk der Rhodier an ihren Sonnengott Helios. Die Rhodier glaubten, dass Helios ihnen während Ihrer Kriegsführung gegen den makedonischen Feldherren Demetrios I. Poliorketes auf wundersame Weise geholfen habe: König Demetrios baute eine 30m hohe Belagerunsgmaschine mit Katapulten. Die Rhodier mussten dem Bau zusehen, ohne etwas dagegen ausrichten zu können. Nachdem sie Helios um Rat baten, riet dieser Ihnen zum Bau eines unsichtbaren Grabens vor der Stadt. In diesen Graben fiel die Belagerungsmaschine hinein und blieb wie erhofft stecken. Aufgrund ihrer Größe und des Gewichts konnte man sie nicht herausziehen.

Als Dank errichtete man zu Ehren Helios´ die Kolossfigur, welche bereits in der Antike zu den 7 Weltwundern zählte. Für die Errichtung der Kolossfigur war Chares von Lindos verantwortlich, der sie in 12 Jahren Bauzeit errichtete. Jedoch stand die Statue nicht besonders lang: bereits 227 v. Chr. stürzte die riesige Figur während eines Erdbebens ein und wurde nicht wieder errichtet. Somit hatte der Koloss von Rhodos die kürzeste Lebensdauer aller 7 Weltwunder.

Über Aussehen und Standort des Koloss existieren hauptsächlich nur Vermutungen. Bezüglich des Standortes gehen keinerlei Andeutungen aus den Quellen der Antike hervor. Das Helios-Heiligtum – das wichtigste Heiligtum im Stadtstaat Rhodos gilt jedoch als der wahrscheinlichste ehemalige Standort der Statue. Definitiv bekannt ist jedoch, dass der Koloss eine Höhe von 30 – 35m hatte und aus Bronze gegossen wurde.

Zum Glück gibt es in Griechenland noch andere – bis heute erhaltene – antike Bauten zu betrachten. So zum Beispiel die Akropolis, die Sie auf einer Studienfahrt nach Athen entdecken können.

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Die Olympischen Spiele der Antike

Geschrieben am 18. Januar 2011 von Kathleen
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Der heutige Beitrag unserer Griechenland – Serie befasst sich mit den Olympischen Spielen der Antike.

Disziplinen

Unter die Disziplinen der Olympischen Spiele fallen, wie heute auch, Leicht- und Schwerathletik. Dabei wird unterschieden zwischen dem Pentathlon, eine Disziplin, die auch als „Fünfkampf“ bezeichnet wird und das Diskus- und Speerwerfen, Springen, Laufen und Ringen beinhaltet. Leicht- und schwerathletische Elemente mischen sich bei dieser Disziplin, sodass ein harmonischer Körperbau gefördert wurde. Des weiteren gab es den Faustkampf, auch Pygme genannt. Besonders begehrt vom Publikum war hierbei das Pankration- eine Mischung aus Faust- und Ringkampf. Eine brutale und manchmal mit dem Tod endende Disziplin. Die letzten Disziplinen der Olympischen Spiele waren Pferde- und Wagenrennen. Diese wurden jedoch nicht, wie all die anderen Sportarten, im Stadion ausgeführt, sondern im daneben gelegenen Hippodrom. Beim Wettreiten hatten die Reiter keine Steigbügel oder Sättel, was noch mehr Schwierigkeit verlieh. Der Pferdesport war ein Privileg der Reichen, speziell des Adels. Beim Wagenrennen bzw. Wettreiten gewannen jedoch nicht die Wagenlenker oder Reiter, sondern die Besitzer der Pferde – so geschah es häufig, das Frauen als Gewinner dieser Disziplinen das Stadion verließen.

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Kreta: der Mythos von Knossos

Geschrieben am 12. Januar 2011 von Kathleen
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In der Fortsetzung unserer Griechenland – Serie dreht es sich dieses Mal um den Mythos von Knossos.

Knossos ist eine der größten antiken Metropolen der Insel Kreta mit einer Palastanlage aus minoischer Zeit. Sie zählt wohl zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten der Insel. Bekannt geworden ist Knossos mit seinem Palast hauptsächlich durch den ihr zugrundeliegenden Mythos von König Minos.

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Das Orakel von Delphi

Geschrieben am 3. November 2010 von Kathleen
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Der Nächste Teil unserer Griechenland – Serie dreht sich um die Mythen von Delphi und seinem Orakel.

Die wohl wichtigste und bedeutendste Pilger- und Weissagungsstätte der hellenistischen Zeit war das Orakel von Delphi, welches sich am Fuße des Parnass-Gebirges in der Landschaft Phokis befindet.

Dem Mythos nach schickte Zeus zwei Adler von je einem Ende der Welt los, die sich beide in Delphi trafen, weshalb der Ort auch als Mittelpunkt der Welt galt. Die Erdmutter Gaia vereinigte sich nach dem Goldenen Zeitalter mit dem übrig gebliebenen Schlamm der Erde und gebar daraufhin die Schlange Python, unter deren Schutz sie stand. Python hatte hellseherische Fähigkeiten und lebte in Delphi. Als Gaia der Frau von Zeus, der eifersüchtigen Hera, prophezeite, dass dessen Geliebte Leto Zwillinge gebären würde, schickte Hera die Schlange Python los, um Leto zu töten. Jedoch wusste Zeus diese Tat zu verhindern. Leto gebar die Zwillinge Apollon und Artemis. Nachdem Apollon erfuhr, dass Python seine Mutter töten sollte, übte er Rache an ihr und ermordete sie bei Delphi. Das Blut der Schlange floss über die komplette Stadt und übertrug damit die hellseherischen Fähigkeiten der Python auf Delphi. Damit wurde Gaia die Kontrolle über die Stadt entrissen.

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