Schlagwortarchiv: Meer

Mit der Kusttram an den Strand

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Das gibt es tatsächlich kein zweites Mal – mit der Kusttram, der belgischen Küstenstraßenbahn, geht’s direkt an den Nordseestrand, durch eine beeindruckende Polderlandschaft , in eines der alten Küsten- oder Polderdörfer oder ins schicke Seebad Oostende. Wer will, kann in zwei Stunden und 23 Minuten von Adinkerke, dem Standort des Bahnhofs von De Panne, an der französischen Grenze, über Nieuwpoort, Oostende und Zeebrügge bis zum Bahnhof von Knokke-Heist, ca. 6 km vor der Grenze zu den Niederlanden, mit der Kusttram – mit 68 Kilometern und 69 Haltestellen die längsten Straßenbahnlinie der Welt, die gesamte belgische Nordseeküste abfahren.

Die Küstenstraßenbahn Kusttram © Jens Rufenach / Tourismus Flandern Brüssel

Und das maritime Belgien hat, außer der einmaligen Küstenstraßenbahn, die im Sommer übrigens teilweise im 10-Minuten-Takt fährt, eine ganze Menge zu bieten, damit die nächste Klassenfahrt ein ganz besonderes Erlebnis wird. Flanderns feinsandige Traumstrände sind ein Eldorado für Sport, Spaß und Erholung. De Haan, der architektonisch einmalige historische Badeort mit seinen vielen Gärten und Villen im Stil der Belle-Epoque, der beliebten Strandpromenade, den eingemeindeten teilweise 1000 Jahre alten Polderdörfern und interessanten Dünenlandschaften, hat den längsten Strand der belgischen Küste. Gern wird es auch als schönstes Dorf am Meer bezeichnet – kaum verwunderlich also, dass wir Klassenfahrten direkt nach De Haan anbieten. Die Dörfer und Landschaften lassen sich hoch zu Ross, per Fahrrad oder auf Schusters Rappen am besten erkunden. mehr


Ostseeparadies Insel Rügen – interessant und vielseitig zu jeder Jahreszeit

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Deutschlands größte Insel ist ein Naturphänomen – 60 km Strand, hügelige Buchenwälder, wunderschöne Alleen mit windgebeugten Bäumen, Moore und Heidedünen, über 100 m hohe Kreidefelsen und sandige Steilküste, weite Wiesen und Felder, stille Boddenlandschaft mit schilfumsäumten Ufern, beschauliche Fischerdörfer und pulsierende Ostseebäder, zahlreiche Großsteingräber, Hügelgräber, slawische Burgwälle und Opfersteine, Parks und Gärten sowie Schlösser und Herrenhäuser – eine einzigartige Landschaft.

Kreidefelsen und Steilküste - dafür ist Rügen bekannt. Foto: Tourismuszentrale Rügen

Flora und Fauna auf Rügen

Die Natur hält Überraschungen wie scheue Kreuzottern und andere Tierbeobachtungen, Orchideen, Heidenelken, Sanddorn, Thymian, fleischfressende Sonnentaugewächse bereit, die man bei Wanderungen oder Radtouren entdecken kann. Am Wasser gibt es nicht nur Erholung und sportliche Aktivitäten, wie Volleyball, Segeln, Surfen, Seekajakfahren, Angeln… Mit etwas Geduld, Spürsinn und guten Augen, taucht man ein in längst vergangene Zeiten und entdeckt vielleicht Bernstein – Millionen Jahre altes Harz, mit viel Glück, sogar mit Einschlüssen von Insekten oder Pflanzen oder findet Donnerkeile – versteinerte Skelettreste von prähistorischen Tintenfischen. mehr


Bernstein – auf den Spuren des fossilen Baumharzes

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Bernstein bezeichnet umgangssprachlich einen klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz unterschiedlicher Herkunft und Entstehungsgeschichte. Vor über 260 Millionen Jahren wurde aus dem zähflüssigen Harz damaliger Bäume eine feste, nicht kristalline Substanz. Somit ist Bernstein zwar kein Mineral oder Gestein, zählt aber soweit seine Eigenschaften eine Verarbeitung zulassen dennoch zu den Schmucksteinen.

Für die Wissenschaft ist Bernstein mit Einschlüssen, so genannten Inklusen, von Interesse. Bei den meisten Inklusen führenden Bernsteinarten überwiegen organische Einschlüsse kleiner Tiere (Zooinklusen) oder Pflanzenteile (Phytoinklusen), von denen im Bernstein über Jahrmillionen hinweg zumindest die Konturen, manchmal auch Gewebeteile perfekt konserviert wurden. mehr


Den grünen Norden Spaniens erleben

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Das Grüne Spanien

Spanien, da denkt man in der Regel an Sonne, Strand und Mittelmeer oder die Kanarische Inseln, Nordspanien aber fällt einem nicht sofort ein – Schade eigentlich. Es ist das Grüne Spanien: gemäßigtes Klima, üppige Wälder und grüne Täler, die Bergketten des Kantabrischen Gebirges mit den 2600 Meter hohen Gipfeln des Picos de Europa mit seinen Vorgebirgen bis an die Küste, unzugänglichen Bergregionen, saftige Bergwiesen…

Nordspanien ist aber auch Atlantik, feine Sandstrände und elegante Seebäder wie Santander, San Sebastian oder Gijón, kleine Buchten, Steilküsten mit gewaltigen Klippen, ursprüngliche Fischerdörfer, geschichtsträchtige Städte mit faszinierenden Altstädten, mächtigen Kathedralen, verwinkelten Gassen, Tapas-Bars und Plätzen zum Verweilen… mehr


Kieler Woche – neun Tage Segeln, Musik und Feiern

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Vom 18. bis 26. Juni feiert ganz Kiel. Hier trifft sich die Welt. Jedes Jahr kommen über 3,5 Millionen Besucher nach Kiel um das Spektakel zu erleben. Was ist Besonderes an der Kieler Woche? Die Kieler Woche ist eines der größten Segelsportereignisse der Welt. Für jeden Welt- und Olympiasieger gehört es zum guten Ton hier zu starten. Sie zeigen auf der Kieler Woche Segelsport auf höchstem Niveau. Bis zu 6000 Seglerinnen und Segler aus über 50 Nationen mit rund 2000 Booten gehen auf den Regattabahnen der Innen- und Außenförde an den Start. Freizeitsegler und die Weltelite liefern sich spannende Wettfahrten. Auch die klassischen Yachten und die Marine-Kutter treffen sich zur Regatta. Ein Publikumsmagnet ist natürlich die große Parade der Windjammer (dieses Jahr ohne die Gorch Fock) und Traditionssegler am zweiten Samstag der Kieler Woche. Die Wettkämpfe auf dem Wasser werden auf Großleinwänden in der Stadt übertragen, so dass das Publikum unmittelbar teilhaben kann. mehr


Wismar und Wohlenberg

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Die Stadt Wismar wurde wahrscheinlich in den Jahren zwischen 1226 bis 1229 gegründet. Aus dem Bach “aqua Wissemara” entstand der Name Wismar. Seit ca. 1229 herrscht in Wismar das Lübische Stadtrecht, das im Jahre 1266 durch den Mecklenburger Fürsten Johann ordentlich bestätigt wurde.

Wismar, die alte doch aber lebendige Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern liegt an der südlichsten Spitze der Ostsee. Die Altstadt hat einen wunderbaren Marktplatz: einer der größten Norddeutschlands – er kann mit Bürgerhäusern, der Wasserkunst und dem Stadtgeschichtlichen Museum aufwarten. Die Wasserkunst wurde von 1580 bis 1602 nach den Plänen des niederländischen Baumeisters Philipp Brandin aus Utrecht im Stil der holländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Trinkwasserversorgung zur damaligen Zeit. mehr