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Ostseeparadies Insel Rügen – interessant und vielseitig zu jeder Jahreszeit

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Deutschlands größte Insel ist ein Naturphänomen – 60 km Strand, hügelige Buchenwälder, wunderschöne Alleen mit windgebeugten Bäumen, Moore und Heidedünen, über 100 m hohe Kreidefelsen und sandige Steilküste, weite Wiesen und Felder, stille Boddenlandschaft mit schilfumsäumten Ufern, beschauliche Fischerdörfer und pulsierende Ostseebäder, zahlreiche Großsteingräber, Hügelgräber, slawische Burgwälle und Opfersteine, Parks und Gärten sowie Schlösser und Herrenhäuser – eine einzigartige Landschaft.

Kreidefelsen und Steilküste - dafür ist Rügen bekannt. Foto: Tourismuszentrale Rügen

Flora und Fauna auf Rügen

Die Natur hält Überraschungen wie scheue Kreuzottern und andere Tierbeobachtungen, Orchideen, Heidenelken, Sanddorn, Thymian, fleischfressende Sonnentaugewächse bereit, die man bei Wanderungen oder Radtouren entdecken kann. Am Wasser gibt es nicht nur Erholung und sportliche Aktivitäten, wie Volleyball, Segeln, Surfen, Seekajakfahren, Angeln… Mit etwas Geduld, Spürsinn und guten Augen, taucht man ein in längst vergangene Zeiten und entdeckt vielleicht Bernstein – Millionen Jahre altes Harz, mit viel Glück, sogar mit Einschlüssen von Insekten oder Pflanzen oder findet Donnerkeile – versteinerte Skelettreste von prähistorischen Tintenfischen. mehr


Bernstein – auf den Spuren des fossilen Baumharzes

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Bernstein bezeichnet umgangssprachlich einen klaren bis undurchsichtigen gelben Schmuckstein aus fossilem Harz unterschiedlicher Herkunft und Entstehungsgeschichte. Vor über 260 Millionen Jahren wurde aus dem zähflüssigen Harz damaliger Bäume eine feste, nicht kristalline Substanz. Somit ist Bernstein zwar kein Mineral oder Gestein, zählt aber soweit seine Eigenschaften eine Verarbeitung zulassen dennoch zu den Schmucksteinen.

Für die Wissenschaft ist Bernstein mit Einschlüssen, so genannten Inklusen, von Interesse. Bei den meisten Inklusen führenden Bernsteinarten überwiegen organische Einschlüsse kleiner Tiere (Zooinklusen) oder Pflanzenteile (Phytoinklusen), von denen im Bernstein über Jahrmillionen hinweg zumindest die Konturen, manchmal auch Gewebeteile perfekt konserviert wurden. mehr


Usedom – von Sportangeboten bis zum Ozeaneum

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Heute folgt, wie bereits angekündigt, der zweite Beitrag zum Thema Usedom. Der erste Beitrag ist hier zu finden – und eine Übersicht über unsere Beiträge zum Thema Ostsee finden Sie hier.

Sportangebote…

gibt es zahlreiche auf der Insel Usedom, vorallem auf dem Wasser, z.B. Surfen, Kajaktouren oder selbst Tauchen. Aber auch auf dem Festland gibt es seit einigen Jahren eine neue Attraktion – einen Hochseilgarten. Diesen in 10 Meter Höhe zu erzwingen erfordert eventuell etwas Mut, aber keine Vorkenntnisse. Das Balancieren oder das Springen von einem Element zum anderen Element gibt jedem Einzelnen einen Adrenalinstoß. Angst brauchen Sie keine zu haben, denn Sicherheit wird groß geschrieben. So können Sie sich unbesorgt neuen Herausforderungen stellen und viel Spaß haben. mehr


Usedom – Kaiserbäder und Peenemünde

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Die Insel Usedom und die nähere Umgebung bieten alles für eine gelungene Klassenfahrt! Wir stellen Ihnen heute einige Programmmöglichkeiten auf der Insel etwas näher vor:

Kaiserbäder

Die schönsten Bäder der landschaftlichen Insel Usedom sollte man sich nicht entgehen lassen. Deshalb stellen wir Ihnen diese heute etwas näher vor. Wie der Name schon sagt, lebte der Adel in den berühmten Kaiserbädern Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Drei Schönheiten, doch jede ist auf ihre Art besonders:

Ahlbeck ist eines der bekanntesten Bäder der Insel. Ein guter Angelbereich ist die Ahlbecker Seebrücke. Sie ist die älteste noch erhaltene Seebrücke der Ostsee, von der auch zahlreiche Schiffe zu Ausflügen entlang der Usedomer Küste und bis nach Polen ablegen. Zahlreiche Cafés und Restaurants an der Strandpromenade warten auf Sie! Entspannungssuchende sind in den Ostseethermen genau richtig. mehr


Wismar und Wohlenberg

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Die Stadt Wismar wurde wahrscheinlich in den Jahren zwischen 1226 bis 1229 gegründet. Aus dem Bach “aqua Wissemara” entstand der Name Wismar. Seit ca. 1229 herrscht in Wismar das Lübische Stadtrecht, das im Jahre 1266 durch den Mecklenburger Fürsten Johann ordentlich bestätigt wurde.

Wismar, die alte doch aber lebendige Hansestadt in Mecklenburg-Vorpommern liegt an der südlichsten Spitze der Ostsee. Die Altstadt hat einen wunderbaren Marktplatz: einer der größten Norddeutschlands – er kann mit Bürgerhäusern, der Wasserkunst und dem Stadtgeschichtlichen Museum aufwarten. Die Wasserkunst wurde von 1580 bis 1602 nach den Plänen des niederländischen Baumeisters Philipp Brandin aus Utrecht im Stil der holländischen Renaissance erbaut und diente bis 1897 zur Trinkwasserversorgung der Stadt. Die Spruchbänder in lateinischer und deutscher Sprache berichten von der Trinkwasserversorgung zur damaligen Zeit. mehr


Hanse an der Ostsee – Lübeck und Kiel

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Zwischen Mitte des 12. Jahrhunderts und Mitte des 17. Jahrhunderts existierten Vereinigungen niederdeutscher Kaufleute, deren Ziel die Vertretung gemeinsamer wirtschaftlicher Interessen besonders im Ausland und die Sicherung der Meeresüberquerungen war. Die Bezeichnung für diese Gruppen war Hanse. Spätestens Mitte des 14. Jahrhunderts lässt sich eine Entwicklung von der „Kaufmannshanse“ zu einer „Städtehanse“ aufgrund der Einführung von gesamthansischen Tagfahrten (Hansetagen) nachweisen. Zu dieser Zeit schlossen sich die Hansestädte zusammen und vertraten die Interessen der niederdeutschen Kaufleute.

Weiß und rot, die Farben der Hanse, sind auch noch heute Teil der Stadtwappen vieler Hansestädte. Die wichtigste Grundlage der Verbindung von fast 300 See- und Binnenstädten war die Entwicklung des Transportwesens vor allem zur See. Das ist auch der Grund, warum die „Kogge“ zum gemeinsamen Symbol der Hanse wurde.

Eine der berühmtesten und auch ersten Hauptorte der Hansestädte war Lübeck. Meist wurden die Hansetage, an denen nur 70 von 200 zur Hanse gehörende Städten aktiv teilnahmen, im Rathaus Lübecks abgehalten. Die Stadt wurde 1143 von dem Grafen Adolf von Schauenburg auf einem von der Trave und der Wakenitz umgebenen eiförmigen Hügel gegründet. Die Wahl dieser günstigen Lage traf Adolf, da sie dadurch auf einer schwer einzunehmenden Halbinsel lag und sich in der Nähe eines schon bestehenden Handelsweges und einer Salzquelle befand. Um die zum Land zugewandte Seite zu sichern, errichtete Adolf eine Burg, wodurch die Sicherheit der Stadt gewährleistet wurde und deshalb noch mehr Kaufleute anzog. mehr