Schlagwortarchiv: Prag

Die Musikstadt Prag entdecken

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Die Tschechen sind ein Volk der Sänger und Musiker, denen eine angeborene Leidenschaft für die Musik nachgesagt wird. Nicht umsonst bezeichnete der Engländer Charles Burnley schon 1772 Böhmen als das Konservatorium Europas und gilt das Prager Publikum seit jeher als besonders musikkundig. Das erste Konservatorium Europas entstand 1811 in Prag.

Bedeutende Musiker und Komponisten

Mozart wurde hier gefeiert, wie kaum ein anderer. Die Premiere seines Don Giovanni hier war ein Riesenerfolg. Mehrfach weilte Mozart für längere Zeit in der Stadt und wohnte und arbeitete dann in der Villa Bertramka. In der sich heute das Mozartmuseum befindet.
Neben Mozart waren auch Liszt, Chopin, Beethoven, Wagner, Berlioz und zahlreiche andere bekannte Komponisten und Musiker in Prag zu Gast und von der Stadt und ihrem Publikum fasziniert. Viele tschechische Musikgrößen wie Smetana, Dvorák, Suk, Martinu, Zelenka, Chernohorsky, Benda, Brixi oder Kozeluh und andere, die international wirkten und oft im Ausland zu Ruhm und Ehren kamen, brachte die Stadt hervor.
Von dieser Liste absolut nicht wegzudenken ist auch Karel Gott, welcher von den Tschechen auch ehrfurchtsvoll als die Goldene Stimme aus der Goldenen Stadt bezeichnet wird. Er ist seit vier Jahrzehnten einer der größten Stars im Showgeschäft und international bekannt und beliebt.

 Festivals in Prag

Prag ist heute mehr denn je eine Musikstadt. 1946 wurde hier mit dem internationalen Musikfestival Prager Frühling, das erste seiner Art in Europa, eine wunderbare Tradition begründet und Prag zur Stadt der Musikfestspiele. Hier Der Trailer aus 2013 inklusive einer kleinen Hörprobe:

Daneben finden zahlreiche andere Musikfestspiele und –festivals unterschiedlichster Musikrichtungen statt. Jeden Monat ein anderes, manchmal mehrere gleichzeitig und immer international und hochkarätig besetzt.

Zu den bekanntesten zählen, neben dem Prager Frühling das Prager Jazz Festival, die jüdischen Musikfestspiele Musicae Judaica im Oktober oder das United Islands – bei dem ein Wochenende lang, draußen und umsonst, auf mehreren Moldauinseln Worldmusic, Rock und Jazz gespielt wird. Von Klassik bis Rock, hier ist immer etwas los, täglich finden Konzerte statt. Auch das mitreißende Roma-Musikfestival lockt jährlich nach Prag – hier eine kleine Hörprobe:

Und Prag ist bei internationalen Künstlern als Konzertort sehr beliebt. Keine Welttournee, die nicht in Prag Station macht. In 2013 waren hier z. B. unter anderem Eric Clapton, Peter Gabriel, Bruno Mars, Nickelback, Depeche Mode, Die Ärtze, Deep Purple, Bon Jovi, ZZ Top oder Alycia Keys zu Gast. Also auf nach Prag – vielleicht treffen Sie einen Weltstar?


Pavel Janák und der tschechische Kubismus

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Ab 1909 wurde Prag nach Paris zum zweitwichtigsten Zentrum des kubistischen Stils in Europa. Die kubistische Architektur, das Kunsthandwerk und Design machten den tschechischen Kubismus in Europa zu einer eigenständigen künstlerischen Stilrichtung. Als Begründer und der Theoretiker des tschechischen Kubismus gilt Pavel Janák.

Nach seinem Studium an der Tschechischen Technischen Hochschule in Prag und an der Akademie der Bildenden Künste in Wien bei Otto Wagner, wird Janák Mitarbeiter im Architekturbüro von Jan Kotera. Er tritt dem Künstlerverein Mánes bei und ist an der Gründung der Künstlergenossenschaft Artĕl beteiligt. 1911 verlässt Janák mit anderen Mitgliedern den Künstlerverband Mánes und wird Gründungsmitglied der Gruppe der bildenden Künstler (Skupina výtvarných umelcu) deren erklärtes Programm die Förderung des Kubismus als gestalterisches Prinzip in Kunstgewerbe und Architektur ist. 1912 gründet Pavel Janák gemeinsam mit Josef Gočar und Vlastislav Hofmann die Prager Kunstwerkstätten (PUD). 1914 schließlich ist Janák Gründungsmitglied des tschechischen Werkbundes. 1917 wird die Gruppe der bildenden Künstler (Skupina výtvvarných umelcu) aufgelöst. Die mitwirkenden Künstler treten wieder dem inzwischen erneuerten Künstlerverband Mánes bei. Pavel Janák und Josef Gočar entwickelten nun, aus dem Bemühen um nationale Identität der neuen Tschechoslowakischen Republik heraus, eine neue Stilform der Architektur – den Nationalstil, auch Rondokubismus genannt. Der Adria-Palast (1922-24) in Prag gilt als bedeutendstes Werk Janáks aus dieser Zeit. In den Folgejahren wird Janák Professor an der Kunstgewerbeschule in Prag, Vorsitzender des Tschechoslowakischen Werkbundes, Hauptarchitekt der Prager Burg und engagiert sich maßgeblich für den Denkmalschutz.

Der Adria-Palast in Prag

Pavel Janák war äußerst produktiv. Das Haus Drechsel in Pelhřimov gehört zu den wegweisenden kubistischen Bauten. Er entwarf außerdem Vasen, Keramikdosen, Leuchter, Kaffee- und Teeservices, metallische Gebrauchsgegenstände und Möbel. Zu den schönsten gehören Janáks Ohrensessel aus der Möbelgarnitur für das Herrenzimmer der Familie Borovička von 1911/12, mit Trapezsitz, geknickten Beinen und dreieckigen Armlehnen und die Prismendose aus weißlichem Steingut, die an aus Papier gefaltete Origami erinnert und als Dekor schwarze Linien aufweist, die die Kanten der dreieckigen Polyeder betonen.

Auf der nächsten Klassenfahrt nach Prag können Sie die Werke von Janák entweder im Kunstgewerbemuseum, im Museum des tschechischen Kubismus oder – alternativ auch direkt den Adria-Palast entdecken.


Auf Entdeckungsreise durch das deutschsprachige Prag der Jahre 1890 bis 1939

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Das Prager Literaturhaus deutschsprachiger Autoren aus den böhmischen Ländern lädt mit seiner im vorigen Jahr eröffneten Dauerausstellung dazu ein, auf eine Entdeckungsreise durch das deutschsprachige Prag der Jahre 1890 bis 1939 zu gehen. Durch ebenjene Zeit, in der sich in Prag tschechische, deutsche und jüdische Elemente ganz selbstverständlich miteinander verwoben. Als Prag mit seinen Kaffeehäusern, Theatern, Zeitungen und nicht zuletzt wegen seiner Architektur als Ort der Inspiration – ähnlich wie Paris – Künstler und Literaten in seinen Bann zog. Hier lebten und arbeiteten so bekannte deutschsprachige Autoren wie Franz Kafka, Max Brod, Franz Werfel, Rainer Maria Rilke, Louis Fürnberg, F.C. Weiskopf oder der „rasende Reporter“ Egon Erwin Kisch. Aber es gab noch viel mehr Dichter, die heute vergessen sind.

Detailansicht Prager Literaturhaus - Bild von David Maštálka, A1 Architects

Diesen vergessenen deutschsprachigen Schriftstellern und ihren Werken eine neue Heimat zu geben war der große Traum, die Idee von Lenka Reinerova. Die Granddame der deutschsprachigen Prager Literatur, die letzte deutschsprachige Erzählerin Prags. Sie war Initiatorin und Mitgründerin des Prager Literaturhauses.

Im Kabinett der Prager deutschsprachigen Literatur ist es besonders gelungen die Idee Lenka Reinerovas in einer interaktiven Ausstellung zum Anfassen und zum Entdecken umzusetzen. Wie ein gemütliches Wohnzimmer wirkt der kleine 34 Quadratmeter messende Raum. Zum Interieur gehören über 1000 Bände deutschsprachiger Autoren in Bücherregalen, die bis zur Decke reichen, alte Fotografien und Drucke, eine alte Schreibmaschine, die Taschenuhr von Egon Erwin Kisch, zeitgenössische Film- und Tonaufnahmen. In den Schrankwänden unter den Regalen finden sich aufschließbare Fächer und Schubladen voller Autorenkarteien.

Aber im Literaturhaus gibt es noch viel mehr Angebote: das Literaturcafé gehört dazu ebenso wie Vorträge, einem Stipendienprogramm für junge Autoren, Konferenzen, Fachvorträge, Autorenlesungen, die Präsentation neu veröffentlichter Bücher, Schreibwerkstätten und Rezitationswettbewerbe für Kinder und Jugendliche… Es ist ein Ort der Begegnung, des Austausches, der Entdeckung, der Inspiration. Es ist Heimstatt, Aufbewahrungsort, Ort wissenschaftlicher Arbeit, ein Literatur- und Begegnungszentrum. Ein Erlebnis, das bei der nächsten Klassenfahrt nach Prag einen kurzen Besuch wert ist.


Josef Gočár und der tschechische Kubismus

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Prag ist ein Mekka für Architekturfreunde. Der Kubismus in Prag ist wenig bekannt und doch finden sich mitten in der historischen Altstadt Prags weltweit einzigartige Beispiele der kubistischen Architektur.

Kubismus kennt man in erster Linie in der Malerei und eventuell noch in der Plastik, aber in der Architektur? Pablo Picasso und Georges Braque in Frankreich waren seine Protagonisten in der Malerei. Das war schließlich auch die Quelle der Inspiration für die jungen Prager Architekten um Pavel Janák, Josef Chochol, Josef Gočár und Vlatislav Hofmann. Entdecken kann man die ab 1910 entstandene ganz eigene Architekturrichtung des tschechischen Kubismus bei einer Klassenfahrt nach Prag. Sie zeichnet sich vor allem durch ihre geometrischen Grundformen, wie den Würfel und den Kristall aus.

Die Zeit des tschechischen Architekturkubismus währte zwischen 1910 und 1914 und damit nur sehr kurz und wurde durch den ausbrechenden 1. Weltkrieg jäh beendet. Aber er lebte nach dem Ende des Krieges im so genannten Rondokubismus fort. Der Rondokubismus war eine Reaktion auf den, mit der Gründung der Ersten Tschechoslowakischen Republik 1918 aufkommenden Ruf nach einer nationalen Kunst. In ihm werden einige Elemente des Kubismus mit bekannten Ornamenten aus der tschechischen Volks- und Bauernkunst kombiniert. Von (halb-)runden beziehungsweise zylindrischen Ornamenten erhielt der Rondokubismus seinen Namen. mehr


Prag – das Lehrbuch der Architektur

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In Prag trifft sich die Welt. Prag ist eines der beliebtesten Ziele für Klassen-, Kurs- und Studienfahrten. Neben Schwarzem Theater, urigen Kneipen, eleganten Cafés, Discos und Tanzpalästen, zahlreichen Museen… punktet Prag mit imposanter Architektur aller Epochen und Stilrichtungen von der Romanik und Gotik, über Renaissance und Barock, Klassizismus, Jugendstil und der nur in Prag beheimateten kubistischen Architektur bis zu futuristischen Bauten der Gegenwart. Während spezieller Führungen werden Interessierte mit der beeindruckenden städtebaulichen Entwicklung Prags bekannt gemacht und erfahren mehr über die einzelnen Baustile und deren typische Elemente.

Rund um den Altstädter Ring treffen sich zahlreiche Baustile auf engstem Raum.

Die gesamte Innenstadt Prags und die Prager Burg sind ein Spiegel der verschiedenen Architekturepochen. Allein auf der Prager Burg finden sich Zeugnisse von der Romanik bis zum Jugendstil. Die Altstadt prägen Häuser der Romanik und Gotik. Die Kleinseite und die Hradschin-Stadt dominieren Palais aus Renaissance und Barock. Und überall treffen wir auf beeindruckende Bauten im Jugendstil. mehr


Schnäppchenführer Prag – 119,00 EUR

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