Geschrieben am 1. Dezember 2011 von marco
Schlagwörter:Klassenfahrt, Klassenfahrten, Kunst, Städtereise, Toskana
Florenz hat so viel zu bieten wie kaum eine andere Stadt: Jährlich wandeln Millionen Besucher auf den Spuren der Medici, von Michelangelo, da Vinci, Dante, Galileo Galilei, Boccaccio, Brunelleschi… Florenz lädt aber auch zum Shoppen in angesagten Mode- und Schuhgeschäften, zum Genießen in den urigen Ladenlokalen, eleganten Cafés oder Bars von einem Chianti, einem Cappuccino, deftigen Florentiner Speisen, von Cantuccini oder einem leckeren Eis ein. In den öffentlichen Gärten lässt es sich wunderbar Spazieren gehen und Picknicken. Ob Bildungsreise oder Genussreise, Florenz ist ein Paradies und hat für jeden etwas zu bieten. Auch deshalb ist die Stadt immer beliebter als Ziel für Kurs- oder Klassenfahrten in die Toskana.
Santa Maria del Fiore
Das bedeutendste Bauwerk im Zentrum Florenz, das die Silhouette der Stadt dominiert, ist der gewaltige Dom Santa Maria del Fiore. Wie ein riesiger Ballon oder eine Zitronenpresse spannt sich die Domkuppel über die Dächer der Altstadt. Im 13. Jahrhundert von Arnolfo di Cambio entworfen, arbeiteten in der Folgezeit zahlreiche berühmte Baumeister daran. 1434 krönte Filippo Brunelleschi schließlich das Bauwerk mit seinem Aufsehen erregenden architektonischen Meisterstück, der Kuppel. Sie besteht aus zwei Schalen und trägt sich selbst. Am besten erschließt sich dem Betrachter diese architektonische Besonderheit, wenn er hochsteigt bis in die Laterne. Im Hohlraum kann man dabei ehemalige Schlafräume und sogar eine Kantine für die damaligen Arbeiter entdecken. Belohnt wird die Kletterpartie mit einem fantastischen Blick über Florenz.
Drei verschiedene Marmorfassaden bestimmen das Äußere des Doms: der weiße Marmor aus Carrara, der grüne aus Prato und der rote aus den Maremmen. Die finden sich auch an den Fassaden des Campanile, des Glockenturms, und des Baptisteriums, der Taufkirche des heiligen Johannes.
Geschrieben am 7. November 2011 von marco
Schlagwörter:Event, Klassenfahrt, Klassenfahrten, Städtereise, Toskana
Toskana – das klingt vielversprechend und sehnsuchtsvoll, nach üppiger, weiter Landschaft mit Olivenhainen und Zypressen…, nach Geschichte, Kunst und Kultur, nach gutem Essen und Trinken … Sehnsuchtsgegend für Kunst- und Genussliebhaber gleichermaßen und gern als das besondere Erlebnis zur Klassen-, Kurs- oder Studienfahrt gebucht.
Siena & Florenz
Die Besucher entdecken so tolle Städte wie Florenz und Siena. Beide seit Jahrhunderten in Konkurrenz miteinander, dabei jede für sich etwas Besonderes und unbedingt ansehenswert. Florenz punktet als Stadt der Renaissance, die förmlich überquillt vor Kunstwerken, Museen und spektakulären Bauwerken. Siena steht ihr aber als Stadt der italienischen Gotik in nichts nach. Hier beeindrucken gotische Kunst- und Bauwerke wie der Dom, die Universität, das Rathaus oder die älteste Bank der Welt… Beide Altstädte gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Palio – ein Pferderennen, das die ganze Stadt in Atem hält
Und eines hat Siena seiner Konkurrentin voraus: seine besonderen senesischen Traditionen. Zwei Mal im Jahr findet der Palio, ein Pferderennen am Piazza del Campo statt. Zu Ehren der Heiligen Maria, der Schutzheiligen der Stadt, treten hier am 2. Juli und am 16. August, zehn ausgewählte Stadtviertel (Contrade) mit einem dem jeweiligen Viertel zugewiesenen Pferd gegeneinander an. Das Rennen an sich dauert nur zwei Minuten, aber während des ganzen Jahres ist es Gegenstand heftiger Debatten und Diskussionen. Drei Tage vor dem Rennen geht es in die heiße Phase. Es finden Festessen statt, die Pferde werden gesegnet und feierlich übergeben, die erste, zweite, dritte und vierte Probe, die Hauptprobe (Prova Generale), werden durchgeführt. Tag und Nacht sind Musik und Gesänge zu hören. Die Einwohner Sienas kleiden sich in den Farben ihres Viertels und stellen Tische und Bänke auf die Straßen. Am späten Nachmittag des Renntages füllt sich der Platz mit Zuschauern. Welch ein Gedränge… Kurz vor Beginn des Rennens wird der Platz geschlossen. Das Rennen beginnt und noch ehe sich der Staub wieder gelegt hat, ist es auch schon vorbei. Wahnsinn. Und jetzt geht das Feiern in der siegreichen Contrada erst richtig los. Wochenlang gibt es Festessen und Feierlichkeiten. Die Contrade, die verloren haben, diskutieren heftig das Warum und Wieso und hoffen, dass sie bestimmt das nächste Rennen gewinnen werden.
Welch ein Spektakel. Hier werden Geschichte und Tradition lebendig. Erleben Sie es selbst – zum Beispiel bei einer Klassenfahrt nach Siena!
Geschrieben am 14. Oktober 2011 von marco
Schlagwörter:Geschichte, Klassenfahrt, Klassenfahrten
Italien, das war und ist für viele Menschen ein Sehnsuchtsland. So auch für Johann Wolfgang von Goethe. Schon als Kind träumte er davon einmal Italien zu bereisen und die Stätten des Altertums zu besuchen. Erst 1786 unternahm er aber tatsächlich seine erste Italienreise. Fast zwei Jahre war er unterwegs und klinkte sich aus seinem stressigen Alltag als Minister in Weimar aus. Er fühlte sich von der Arbeit erschöpft und ausgelaugt. Heute würde man sagen er litt unter „Burnout“. Das und seine komplizierte Beziehung zu der verheirateten Frau von Stein beeinträchtigten seine Kreativität. Er wollte einfach nur noch weg. Und so glich seine erste Italienreise eher einer Flucht.
Unter dem Namen Filippo Miller reiste er über den Brenner (Damals wohl kaum mit der Kutsche sondern eher zu Fuß zu bewältigen.) an den Gardasee. Hier stieg er zunächst in dem kleinen Städtchen Torbole ab. Er genoss die wunderbare Aussicht über den See und das Gebirge. Das Felsamphitheater, die Feigen- und Olivenbäume sowie das „nachlässige Schlaraffenleben“ der hier lebenden Menschen beeindruckten ihn, wie er in seinem Reisetagebuch „Italienische Reise“ festhielt.
Geschrieben am 25. März 2011 von marco
Schlagwörter:Klassenfahrt, Klassenfahrten, Kunst, Museum
Die bezaubernden Mosaike aus dem 5. bis 7. Jahrhundert machten Ravenna weltberühmt. Fast jedes Kind in Italien kennt sie. Boccaccio, Hermann Hesse, Gustav Klimt und nicht zuletzt Dante ließen sich von Ravenna und seinen Kunstwerken inspirieren.
Hauptblütezeit von Ravenna
Ursprünglich eine Lagunenstadt direkt an der Adria, haben römische Kaiser sehr zeitig Ravennas strategisch günstige Lage erkannt. Durch Kaiser Augustus wurde der Porto di Classe zum zweitgrößten Flottenstützpunkt des Römischen Reiches. Anfang des 5. Jahrhunderts stieg die kleine Stadt zur Haupt- und Residenzstadt der weströmischen Kaiser auf, dann des Ostgotenkönigs Theoderich und später, im 6. Jahrhundert schließlich wurde Ravenna Hauptstadt des Kaiserreiches von Byzanz. In diesen Jahrhunderten erlebte Ravenna seine größte politische, wirtschaftliche und kulturelle Blüte. Bedeutende Bauwerke wie Kirchen, Grabmäler, Kapellen und Baptisterien mit zahllosen beeindruckenden Mosaikkunstwerken haben die Zeiten überdauert und künden noch heute von den Kaisern, ihrer Herrschaft, ihrem Reichtum, ihren Auseinandersetzungen… Sie gehören seit 1996 zum UNESCO Weltkulturerbe.
Geschrieben am 15. Februar 2011 von Bodo Tausche
Schlagwörter:Klassenfahrt, Klassenfahrten, Rom
Millionen Menschen blicken in eine Richtung. Es ist ein Schornstein und der daraus langsam entweichende Rauch, der sie alle in den Bann schlägt. Dreimal schon wurde in einem Kamin nasses Stroh mit Öl oder Pech beigegeben und schwarzer Rauch entstand. Doch jetzt nach nur 26 Stunden, am 19. April 2005 wird der Rauch ganz langsam weiß. Habemus Papam: Wir haben einen neuen Papst! Die Entscheidung fiel an diesen Tag auf Kardinal Joseph Ratzinger. Die Entscheidung dafür trugen 115 Kardinäle in dem wohl schönsten Wahllokal der Welt; der Sixtinischen Kapelle.
Geschrieben am 27. Dezember 2010 von marco
Schlagwörter:Klassenfahrt, Klassenfahrten, Rom
Wer heute die italienische Hauptstadt Rom oder den unabhängigen Staat Vatikanstadt besucht, der kommt nicht so ohne weiteres an dem Wahrzeichen, dem Petersdom, vorbei. Dieser prachtvolle Kirchenbau gehört zu den größten Sakralbauten der Welt und ist das Zentrum des kleinen Staates, das mitten im Herzen des wunderschönen Roms liegt. Konstantin I. ließ im Jahre um 324 n. Chr. auf dem Vatikanischen Hügel eine Kirche errichten, die der Sage nach auf dem Grab des Apostel Petrus liegt. Konstantin I. berief sich dabei auf eine Stelle des Matthäus-Evangelium: ”Du bist Petrus und auf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen. Und dir will ich geben die Schlüssel über das Himmelreich”. Diese Worte wurden später in die Kuppel des Petersdomes in 2 Meter Höhe in lateinischen Lettern verewigt. Auch erlaubte er im Mailänder Toleranzedikt das Christentum als Religion und verlieh damit dem Christentum zu großer Macht. Der Neubau der Kirche begann, als Papst Julius II. diesen Ort als nicht angemessen für sein Grabmal befand. So gab er die Erweiterung des Baus in Auftrag. Da jedoch die sogenannte Alt St. Peter an vielen Stellen einsturzgefährdet war, entschied man sich für einen monumentalen Neubau. Am 18. April 1506 wurde der Grundstein für die neue Pesterskirche gelegt, bei der die Bauzeit 120 Jahre betrug. Die Innenfläche ist mit 15.160m² eine der größten Innenräume der Welt. Die Kuppel der Basilika St. Peter ist das größte freitragende Ziegelbauwerk der Welt.