Istanbul´s Sehenswürdigkeiten – das Hippodrom

Geschrieben am 8. Februar 2011 von Rene
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Der dritte Teil unserer Istanbul-Serie befasst sich mit einem weiteren Highlight der Weltmetropole am Bosporus – dem Hippodrom.

Das Hippodrom im heutigen Istanbul diente im antiken Konstantinopel als Pferderennbahn. Hippodrom leitet sich aus den beiden griechischen Wörtern „Hippos“ (Pferd) und „Dromos“ (Weg/Pfad) ab. Zum ersten Mal wurde das Hippodrom im Jahr 203 erwähnt, als der römische Kaiser Septimus Severus den Baubeginn des Hippodroms in Byzanz startete. Zu dieser Zeit diente das Hippodrom als Arena für Wagenrennen. Aufgrund der Übernahme von Byzanz durch Kaiser Konstantin im Jahre 324 erlebte die Stadt ihre Blütezeit. Zuerst verlegte der Kaiser seinen Regierungssitz von Rom nach Byzanz und änderte daraufhin den Namen der Stadt in Konstantinopel (Stadt des Konstantin).

Kaiser Konstantin erneuerte viele Hauptattraktionen der Stadt – unter anderem das Hippodrom. Mit Beendigung der Bauarbeiten betrug die Länge des lang gezogenen „U´s“ ca. 450 Meter und hatte eine Weite von ca. 130 Meter. Das Hippodrom bot für ca. 100.000 Zuschauer Platz. Auf dem Dach der Tribüne des Kaisers wurde eigens für ihn eine Quadriga (zweirädriger Streitwagen mit vier nebeneinander gehenden Zugtieren) aufgesetzt – ihr ursprünglicher Entstehungsort ist unklar. Diese Quadriga wurde während dem 4. Kreuzzug zur Kriegsbeute. Ihren neuen Platz fand diese Quadriga auf dem Markusdom in Venedig. Bei der heutigen Quadriga handelt es sich allerdings nur um eine Replik: das Original ist im Museo Marciano zu besichtigen.

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Istanbul´s Sehenswürdigkeiten – Blaue Moschee und Hagia Sofia

Geschrieben am 9. September 2010 von Rene
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Im zweiten Teil möchten wir Ihnen zwei weitere Sehenswürdigkeiten der bevölkerungsreichsten Stadt der Türkei etwas näher bringen. Wir beschäftigen uns heute mit den beiden Gebäuden, welche Istanbul auf eigene Art und Weise prägen – die Sultan-Ahmed-Moschee, auch Blaue Moschee genannt, und die Hagia Sophia.

Im Jahr 1609 wurde die weltweit einzigartige Moschee von Sultan Ahmed in Auftrag gegeben. Die feierliche Eröffnung der Moschee erlebte er leider nicht, der Sultan verstarb ein Jahr vor der Fertigstellung im Jahr 1615. Warum wird die Sultan-Ahmed-Moschee auch als Blaue Moschee bezeichnet? Die Wände der Moschee sind mit insgesamt 21043 mosaikartigen Kacheln (genannt Fayencen) besetzt. Diese wurden mit zeitgenössischen blaufarbigen Malereien verziert, daher stammt der Name „Blaue Moschee“. Ein weiteres imposantes Detail des islamischen Gotteshauses sind die 6 Minarette. Ein Baufehler des Architekten, denn er sollte keine 6 Minarette bauen sondern sie nur vergolden. Aufgrund der hohen Kosten für die Vergoldung der Minarette, wurde dieses Vorhaben nicht bewerkstelligt. Einst wurde eine Mauer um die Moschee erbaut, welche jedoch nur noch zu einem geringen Teil zu besichtigen ist. Das letzte Stück der Mauer trennt die Moschee von den anderen religiösen Anlagen wie z.B. der Schule, dem Bad, der Küche und dem Garten.

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Istanbul´s Sehenswürdigkeiten – Topkapi Palast & Galataturm

Geschrieben am 13. August 2010 von Rene
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Der Galataturm © ShutterstockHeute startet unsere Serie über die schönsten Sehenswürdigkeiten Istanbul´s, welche Sie während eines Aufenthaltes in dieser einzigartigen Metropole auf keinen Fall verpassen dürfen. Neben dem Topkapi Palast, dem einstigen Wohn- und Regierungssitz der Sultane, werden wir uns heute ebenfalls dem Galataturm widmen.

Der Topkapi Palast ist ca. 69 Hektar groß und bietet Platz für etwa 5000 Menschen. Die Erbauung begann 1453 durch den Befehl von Mehmed II und endete 1478 unter der Herrschaft des Sultan Bayasid II. Nach der Fertigstellung des Palastes war er für weitere 400 Jahre das Zentrum des Osmanischen Reiches. Der Palast diente nicht nur als Wohnsitz der Sultane sondern wurde auch für prunkvolle Feste und Hinrichtungen angesehener Persönlichkeiten genutzt.

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